Der ganz normale Wahnsinn!!!
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Veränderung


Ich schau in den Spiegel,
sehe mich an,
und frage mich ob ich jemals schon gewonnen habe.
Immer nur gekämpft,
bin erschöpft bis zum letzten,
doch keiner bemerkt es.
Das Leben geht weiter.
Es bleibt für die anderen das gleiche,
sie sehen keine Veränderung bei mir.
Doch ich spüre es deutlich.
Ich spüre, dass ich mich verändert habe.
Ich bin nicht mehr das was ich früher war.
-
Schon lange nicht mehr.




Das Geständnis

Der Brief an Mama,
es fällt mir schwer ihn zu schreiben.
Lass den Stift über das Papier gleiten.
Von selbst schreiben sich die Zeilen,
ich wöllte,
der Stift würde irgendwann verweilen.
Buchstabe an Buchstabe reit sich auf,
Wort für Wort,
Ein Satz wird draus.
Irgendwann sind es ganz viele,
der Brief hat sein Ende erreicht.
Ich stecke ihm in einen Umschlag,
schreibe die Adresse drauf.
Dann ein kurzes lecken,
und die die Briefmarke klebe ich auf.
Ich ziehe mich an,
verlasse das Haus.
Gehe langsam Schritt für Schritt auf den Briefkasten zu.
Dann stehe ich davor,
denke kurz nach ob ich soll oder nicht.
Ich tu es.
Hebe den Schlitz,
und werfe den Brief ein.
Weg ist er.
Und meine Mama weis es.


Vorbei

Vor Wochen standest du seit langem wieder vor meiner Tür,
hast noch nicht einmal gefragt:
„Wie geht es dir?“
Toll,
habe ich gedacht,
und im innerlichsten über mich selber gelacht.
Ich frage mich immer noch,
warum du hier warst.
Ich hatte mit dir bereits abgeschlossen,
denn in der Vergangenheit bist du viel zu oft über das Ziel hinaus geschossen.
Die Zeit,
sie läuft davon,
sie bleibt nicht stehen,
keine Zeit um mich noch einmal umzudrehen.
Menschen verändern sich,
so auch ich.
Deine Gesellschaft tut mir nicht gut,
sie nimmt mir jeglichen Mut.
Ich möchte dich nicht mehr sehen,
bitte dich darum für immer von mir weg zu gehen.
In meinem Leben ist kein Platz mehr für dich!


Hilferuf


Ich male ein Bild,
es hat 2 Seiten.
Eine helle fröhliche lachende,
und eine dunkele traurige weinende.
Es spiegelt mich wieder,
so wie ich bin.
In der einen Sekunde bin ich fröhlich,
und in der nächsten bin ich am Boden zerstört.
Umso länger ich das Bild betrachte,
desto mehr verlasse ich die Realität.
Das einzige was ich noch will ist,
spüren,
mich spüren.
Ich verspüre den inneren Drang,
nehme sie wieder in die Hand.
Irgendwas sagt mir,
dass ich die Klinge wieder weglegen soll.
Doch ich kann nicht.
Ich schneide.
Langsam und immer länger.
Den Schmerz,
ich spüre ihn.
Sehe das Blut,
und fühle mich leichter.
Doch im nächsten Moment fühle ich wieder den Hass,
den Hass auf mich selber.
Ich werde es dennoch immer wieder tun,
dass weis ich.
Weil es ist mein Weg um nach Hilfe zu rufen.
Doch wann wird es endlich bemerkt?


Versager


Es ist ruhig,
ich bin allein.
Greife nach der Klinge,
und betrachte Sie.
Dann setze ich an,
ganz langsam lasse ich sie führen.
Der Schmerz,
ich spüre ihn,
immer wieder wird er mich dazu verführen.
Ich schreie still,
das Blut rinnt.
Keiner hört meine Rufe.
Wie auch?
Sie sind ja stumm.
Ich lege die Klinge weg,
und hasse mich selbst dafür,
wieder versagt zu haben.
Ich bin und bleibe nun mal halt ein Versager.


Nein

Ein Wort so klein und fein,
das nur das Wort Nein kann sein.
Es tut so weh es immer wieder neu zuhören,
es kann bei manch einem das ganze Leben zerstören.
Warum kann man nicht einmal auch nur einen Schritt auf den anderen zu gehen, und sich nicht nur einfach umdrehen?
Ich weis es nicht.
Das Wort klein und fein,
es nennt sich einfach
NEIN!


Ich sitze in einer Ecke,
eingehüllt in einer Decke.
Mir ist warm und kalt zu gleich,
bin weder arm noch reich.
Doch Lachen das kann ich nicht mehr,
viel zu lange ist das letzte lachen schon her.
Sind schon Jahre seit dem vergangen?
Es ist mir entgangen.
Ich bin geworden allein gelassen,
und kann nicht mal hassen.
Ich fühle nichts.
Keine Liebe,
und kein Hass.


Die Kraft verloren


Lange Zeit habe ich versucht diesen Weg nicht zu gehen,
habe es auch eine Weile geschafft,
doch nun habe ich aufgegeben.
Mein Leben hat sich nun verändert,
ich bin auf der suche nach dem Glück gekentert.
Ganz alleine tu ich immer öfters in einer Ecke sitzen,
halte diesen Schmerz nicht mehr aus,
habe deswegen angefangen zu ritzen.
Ganz gebe ich mich dieser Macht hin,
bis ich irgendwann ganz in dieser Welt versunken bin.
Ein kleines Kind schaut mich mit seinen großen Augen an,
und fängt an zu schreien:
"Warum musst du rote Tränen wein?"


Der Baum

Ich sitze oft gern allein,
damit keiner sieht wie ich wein.
Der Schmerz und die Trauer die sich in meiner Seele spiegelt,
ist von meinem Kopf im inneren ganz tief versiegelt.
Ich selbst schaffe es kaum sie zu befreien,
tu dennoch keine roten Tränen weinen.
Rote Tränen scheinen für viele oft eine Lösung zu sein,
doch meinen Schmerz könnten sie niemals befreien.
Mein Schmerz sitzt zu tief,
er hat sich fest gefressen,
mein Inneres schon fast aufgegessen.
Gedanken nie an Selbstmord vorbei gekommen,
dennoch nie den Schmerz auf mich genommen.
Ich habe Angst vor Schmerzen,
verbrenne lieber im dunkeln Trauerkerzen.
Daher muss ich mich weiter mit diesem Schmerz und dieser Trauer rumplagen,
und diese beschissene Welt weiterhin ertragen.
Dennoch lebe ich weiter meinen Traum,
und verbringe bestimmt noch viel Stunden sitzend unter diesem Baum.


Schwimmen


Lange Zeit warst du mein Gewissen,
doch jetzt habe ich alles hingeschmissen.
Habe keine Lust mehr auf dich,
ich schwimme davon wie ein Fisch.
Immer weiter lasse ich mich treiben von dem strömenden Fluss,
doch irgendwann ist auf einmal Schluss.
Lange genug hat er mich getragen,
doch ich habe noch so viele ungeklärte Fragen.
eine antwort auf all diese Fragen kann mir keiner geben,
doch in vielen Köpfen werden sie noch lange weiter schweben.
Ich denke nach,
und langsam begreife ich,
ich habe noch lange Zeit von meinem Leben,
und die sollte man nicht einfach so aufgeben,
ich kann nicht einfach wegschwimmen wie ein Fisch.
Ich schwimme zum Ufer zurück,
schau in den Himmel,
und denke:
Was hatte ich für ein Glück!


Täumeleihen

Wie der Himmel voller Sterne.
Wie die Kerze mit stiller Flamme.
Wie das Herz voller Freude.
Das sind alles Kinderträume.


Einfach weg

Warum bist du in mein Leben eingetreten?
Jetzt ist nichts mehr so,
wie es früher einmal war.
Alles ist vergebens,
doch du bist nicht mehr da.


Allein sein

Sie tanzt und lacht,
wenn man ihr eine Freude macht.
Doch sie ist still,
so bald man ihr böses will.
Dann sitzt sie allein in ihrem Zimmer,
denkt es wird nur noch schlimmer.
Keiner kennt ihr Leid,
sie ist immer froh,
wenn es schneit.
Dann ist sie fort,
an einem fremden Ort.
Eltern hat sie keine,
sie ist wie immer alleine.
Ihr macht das nichts aus,
denn sie ist gern allein zu Haus.


Vergangenheit und Zukunft

Sie ist fort und du bist da.
Nie wird es so sein,
wie es mal war.
Mit ihr sind wir durchs Leben.
In ihr sind wir gefangen.
Tanzen, lachen. Späße machen,
all das ist fort,
an einem fremden Ort.
Traurig und schaurig ist das Leben heute,
und auch die Leute.
Zukunft und Vergangenheit,
in der wir und ihr gefangen seit.


Träume

Träume sind nicht nur Schäume.
Sie sind viel mehr,
als man dachte wie bisher.
Sie sind das Leben,
die dir alles geben.
Es gibt einen Tag- und Nachttraum,
aber keinen Tag- und Nachtschaum.


Du und Ich

Ich bin hier und du bist dort,
an einem anderen Ort.
Ich habe dich wirklich gerne,
doch du siehst leider nur in die Ferne.
Warum kannst du mich denn nicht verstehen?
Ich würde doch so gerne mit dir gehen.
Denn ich liebe dich, doch du nicht mich.


Tanz der Jahreszeiten

Im Frühling ist es mal warm,
mal kühl, genau so wie das Gefühl.
Im Sommer ist es meistens heiß,
da ist man gerne mal ein kühles Eis.
Im Herbst wird alles was grün war grau,
und das Wetter wird lau.
Im Winder fallen viele Flocken,
die die Kinder heraus locken.


Das bist Du

Du bist das Licht in mir,
was hoffentlich ewig scheinen wird.
Du bist die Sonne in mir,
die so heiß ist wie du.
Du bist der Mond in mir,
der jedes Mal anders ist,
und doch immer wieder gleich.
Du bist das Eis in mir,
was du immer wieder neu zum schmelzen bringst.
Du bist das Feuer in mir,
das niemals ausgehen soll.
Du bist der,
der wahrscheinlich unerreichbar bleiben wird für mich,
Doch du bist auch der,
denn ich noch lange lieben werde.


Unerreichbar

Unerreichbar sind für mich die Sterne,
denn sie sind weit in der Ferne.
Oft sehne ich mich nach dir,
doch du bist nicht bei mir.
In meinen Träumen,
bist du ganz nah bei mir.
Ich möchte bei dir sein,
ach wie gerne,
doch du wohnst in der Ferne.
Für mich ist das unergreifbar,
und leider auch unerreichbar.


Mit dir

Ich mag dich sehr,
würde alles geben her.
Ich möchte bei dir sein,
nur mit dir allein.
Einfach einen Waldspaziergang mit dir machen,
einfach nur so mit dir lachen.
Ich sehe eine Rose,
sie ist so unglaublich rot,
doch komme ich immer näher,
sehe ich den Tod.
Wir spielen ein Spiel. Verlieren dabei sehr viel.
Worauf deutet das hin,
ist es vielleicht schlimm?
Werden wir wohl für immer auseinander gehen,
werden wir uns nie wieder so sehen?
Vorbei ist nun die schöne Zeit,
mit uns beiden so zu zweit.
Beide waren wir zusammen gefangen,
und doch so frei.
Die Liebe hatte gerade erst begonnen,
und schon ist sie vorbei.


Liebe über Entfernung

Wir haben uns noch nie gesehen,
und können uns doch so gut verstehen.
Ich würde dich gerne mal sehen,
und durch den Wald mit dir gehen.
Ich wünsche mir so sehr,
dass du kämst jetzt her.
Bin schon lange verliebt in dich,
und hoffe du auch in mich.
Irgendwann wird dieses Traum vielleicht in Erfüllung gehen,
und wir werden und endlich sehen.
Hoffentlich kommt dann die Zeit,
mit uns beiden glücklich zu zweit.
Wir werden uns hoffentlich immer glücklich sehen,
und niemals auseinander gehen.


Was soll ich hier?

Was soll ich in diesem Leben,
wo alle nur nehmen,
und nichts geben?
Viele wollen etwas erben,
und hoffen,
dass ihre reichen Verwanden bald sterben,
und ihnen etwas vererben.
Was soll ich in einer Welt, wo für alle ur zählt,
das Geld?
Was soll ich in einer Welt,
wo die Gleichberechtigung nicht zählt?
Was soll ich in einer Welt,
wo die Liebe nichts wert,
weil sie keiner ehrt?
Was soll ich in einer Welt,
wo Gewalt die Runde macht,
und man fast nie lacht?
Ich würde gerne verändern diese Welt,
doch das geht nicht einmal mit Geld.
Wenn am irgendwann sein Leben ändern kann,
fangen wir am besten gleich bei meinem an!
Denn jeder ist am Elend dieser Welt schuld,
weil keiner zeigt,
um was zu ändern,
die Geduld.
Jeder kann Fehler begehen,
aber wer kann schon dazu stehen?
Eigentlich kann keiner dazu stehen,
und läst deswegen fast alles gehen.
Diese Welt ist ein Graus,
aus der man so schnell wie möglich muss raus!


Der Tod

Die Zeit steht still,
weil keine Atmen will.
Der Raum ist dunkel,
rein gar nichts funkelt.
Leise Musik ertönt,
die in den Ohren immer lauter dröhnt.
Niemand bewegt sich,
niemand regt sich.
Das Licht geht auf einmal an,
keiner schaut den anderen an.
Sie leben nur für sich,
und nicht für dich!
Ihre Herzen haben aufgehört Töne von sich zu geben,
doch ihre Seelen werden ewig weiter leben.
Vielleicht werden sie irgendwann auferstehen,
und die Welt einmal anders sehen.
Dann steht die Zeit vielleicht nicht mehr still, weil jeder wieder atmen will.



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